Was ist Kinesiologie?

 Fragen an Klaus Wienert

 

Von Sascha Ruck

 

Gräfelfing/Utting – Klaus Wienert kam durch seine eigene tiefgreifende Erfahrung zur Kinesiologie. Als Gründer und Leiter des Licht-Gesundheit-Energie Zentrums wendet er seit über 20 Jahren kinesiologische Methoden an und lehrt diese erfolgreich in Seminaren.

 

FreiZeitSchrift: Herr Wienert, Kinesiologie ist in aller Munde. Sie wird in vielen Bereichen mit großem Erfolg angewendet. Aber was genau ist eigentlich Kinesiologie?

 

Klaus Wienert: „Kinesiologie ist der Überbegriff für unterschiedliche Methoden, die mit dem Muskeltest arbeiten, um unbewusste oder auch bewusste Stressreaktionen oder Blockaden aufzudecken und mit einer geeigneten Technik aufzulösen. Das Ziel besteht darin, Ihr Wohlergehen, Ihre Gesundheit, Ihre Leistungsfähigkeit sowie Glücksfähigkeit und damit Ihre persönliche Lebensqualität zu verbessern.“

 

FreiZeitSchrift: Sie sprechen von unterschiedlichen Methoden. Welche zum Beispiel?

 

Klaus Wienert: „Die Kinesiologie ist sehr vielfältig. Der Ursprung der Kinesiologie, die auch von Menschen ausgeübt werden darf, die keinen Heilberuf haben, ist „Touch for Health – Gesund durch Berühren“. Hier werden 14 unterschiedliche Muskeln getestet und balanciert, die mit den 14 Hauptenergiebahnen der chinesischen Medizin – den sogenannten Meridianen – zusammenhängen. Dadurch wird sowohl der Körper ausgeglichen und gestärkt wie auch sein Energiesystem. Ein Ehemann einer Kursteilnehmerin sagte einmal: Touch for Health darf in keiner Hausapotheke fehlen.“

 

FreiZeitSchrift: Es gibt aber sicher auch eher psychologisch orientierte Methoden…

 

Klaus Wienert: „Stimmt. Ich hatte das große Glück aus vielen Methoden, die ich lernen durfte, aber auch aus meinen eigenen langjährigen Erfahrungen „Matrix in Balance“ (MIB) zu entwickeln. MIB kann man sich eher im emotional-mentalen und energetischen Kontext vorstellen. Hier wird mit grundlegenden Lebensthemen und Energiestrukturen gearbeitet, um diese zum Positiven zu verwandeln. Ich stehe immer noch staunend da, wenn ich sehe, was sich durch diese einfache Arbeit alles verändern und bewegen lässt.“

 

FreiZeitSchrift: Im Rahmen Ihrer Kinesiologie-Grundkurse bieten Sie auch „Brain Gym“ an. Was bitte ist „Brain Gym“?

 

Klaus Wienert: „Brain Gym wird mehr dem lernpädagogischen Bereich zugeordnet. Das Ziel ist, mit einfachen Bewegungs- und Gehirnintegrationsübungen in jeder Lebensphase leichter und effektiver zu lernen.  Es wird auch gerne für Kinder angewendet. Und dann gibt es auch noch „Systeme in Balance“. Dies ist eine sehr wirkungsvolle Verbindung von systemischer Familien- und Business-Aufstellung mit der Kinesiologie.“

 

FreiZeitSchrift: Nochmal zu den Kursen. Wer sind Ihre Kursteilnehmer?

 

Klaus Wienert: „Die Teilnehmer unterscheiden sich in zwei Gruppen. Menschen, die etwas Gutes für sich, für ihre Gesundheit, für ihr Leben oder auch für ihre Familie tun wollen. Und Menschen, die Kinesiologie lernen möchten, um sie beruflich auszuüben oder sie in einen bestehenden Beruf zu integrieren, wie etwa Pädagogen, Therapeuten oder Coaches, quasi als Alleinstellungsmerkmal. Beide Gruppen sind willkommen. Voraussetzung ist Offenheit und Lust auf Neues.

 

FreiZeitSchrift: …aber man kann auch Einzelsitzungen erhalten?

 

Klaus Wienert: Natürlich. In unserer Praxisgemeinschaft kann jeder mit seinen persönlichen Anliegen, Themen aber auch Zielen kommen. Ich glaube, wir alle haben noch viele Dinge, die es wert sind geklärt zu werden. Und es steckt in jedem von uns noch vieles, das gelebt und verwirklicht werden möchte.